Die Ausgaben für Geschäftsreisen legen 2026 deutlich zu. Das Reisevolumen wächst dagegen nur leicht. Deutschland bleibt international auf Rang drei.
Für 2026 rechnet die Global Business Travel Association (GBTA) mit weltweiten Geschäftsreiseausgaben von rund 1,7 Billionen US-Dollar. Das entspricht einem Plus von 7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Geschäftsreisen soll im selben Zeitraum lediglich um 1,3 Prozent wachsen. Nach Einschätzung der GBTA geht damit ein Großteil des zusätzlichen Ausgabenvolumens auf höhere Preise zurück.
Als Gründe für die Entwicklung nennt die GBTA unter anderem gestiegene Transportkosten und geopolitische Unsicherheiten. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage nach persönlichen Geschäftskontakten bestehen. Unternehmen investieren weiterhin in Kundenbeziehungen, Technologieprojekte, Lieferketten und Wachstumsinitiativen, für die persönliche Zusammenarbeit erforderlich ist.
2025 wurden weltweit rund 1,82 Milliarden Geschäftsreisen unternommen. Besonders hoch war das Reisevolumen in Europa und der Region Asien-Pazifik mit jeweils mehr als 600 Millionen Reisen.
Deutschland gehört auch 2026 zu den größten Geschäftsreisemärkten weltweit. Die GBTA prognostiziert Ausgaben von 89,7 Milliarden US-Dollar und damit 6,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland auf Rang drei hinter den USA mit 423 Milliarden und China mit 403,7 Milliarden US-Dollar. (iz)

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