Die Geschäftsreisen-Studie 2026 von Uber for Business zeigt einen wachsenden Wunsch nach KI und Automatisierung. Nachhaltigkeit spielt ebenfalls eine wichtige Rolle.
Künstliche Intelligenz und Automatisierung könnten das Geschäftsreisemanagement in den kommenden Jahren deutlich verändern. Das zeigt die Geschäftsreisen-Studie 2026 von Uber for Business. Demnach wünschen sich viele Unternehmen intelligentere Systeme für Planung, Buchung und Organisation von Geschäftsreisen.
Die von YouGov im Auftrag von Uber for Business durchgeführte Studie zeigt, dass digitale Lösungen im Geschäftsreisebereich bereits weit verbreitet sind. 50 Prozent der befragten Unternehmen nutzen aktuell Buchungsplattformen für Dienstreisen oder planen deren Einsatz. Weitere 19 Prozent setzen auf mobile Spesenmanagement-Lösungen oder planen deren Einführung.
Gleichzeitig wünschen sich viele Unternehmen zusätzliche Automatisierung. 48 Prozent der Befragten glauben, dass KI-gestützte Reisevorhersagen die Geschäftsreisen ihres Unternehmens in den kommenden fünf Jahren beeinflussen könnten.
Darüber hinaus sprechen sich 41 Prozent für automatisierte Routen- und Fahrtenplanungssysteme aus, die mithilfe von künstlicher Intelligenz und Verhaltensanalysen Mobilitätsangebote an individuelle Präferenzen und bisherige Reisegewohnheiten anpassen können.
„Unsere diesjährige Studie zeigt, dass deutsche Unternehmen bereits über strukturierte, zuverlässige Reiseprogramme verfügen und die Themen Sicherheit und Nachhaltigkeit weiterhin wichtig sind“, sagt Joachim Marschal, Senior Country Manager DACH bei Uber for Business.
Neben technologischen Entwicklungen spielen für Unternehmen weiterhin klassische Kriterien eine wichtige Rolle.
Laut Studie beeinflussen vor allem Kosten (37 Prozent) die Wahl einer Mobilitätsoption. Dahinter folgen Geschwindigkeit (16 Prozent) und Sicherheit (13 Prozent).
Auch Nachhaltigkeit bleibt ein relevantes Thema. Für 60 Prozent der Befragten hat Nachhaltigkeit bei geschäftlicher Mobilität eine hohe Bedeutung. Bereits 43 Prozent der Unternehmen nutzen Elektro- oder Hybridfahrzeuge als Maßnahme im Mobilitätsmix.
Zudem gaben 52 Prozent der Befragten an, für nachhaltige Mobilitätsoptionen höhere Ausgaben in Kauf nehmen zu wollen.
Mit Blick auf die kommenden Jahre erwarten die befragten Unternehmen weitere Veränderungen im Reiseverhalten. Nach Einschätzung der Studienteilnehmer dürfte die Verbindung von Geschäfts- und Privatreisen, häufig als „Bleisure“ bezeichnet, an Bedeutung gewinnen.
Zugleich rechnen die Befragten mit steigenden Anforderungen an flexible Mobilitätsangebote. Neben dem öffentlichen Nahverkehr sehen sie insbesondere Elektroautos als wichtigen Bestandteil zukünftiger Mobilitätskonzepte.
„Die Unternehmen stehen nun vor der Aufgabe, mit der nächsten Innovationswelle Prozesse zu etablieren und On-Demand- und KI-gestützte Mobilität zu verknüpfen“, sagt Marschal.
Für die Geschäftsreisen-Studie 2026 befragte YouGov im Auftrag von Uber for Business zwischen dem 6. und 19. Februar 2026 insgesamt 350 leitende Entscheidungsträger deutscher Unternehmen mit mindestens 250 Mitarbeitenden. Die Teilnehmer kamen aus den Bereichen Finanzen, Personal, Beschaffung sowie Reise- und Hotelbuchungen. (ds)

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