Eine Maschine von Vietnam Airlines musste kurz nach dem Start zum Flughafen München zurückkehren. Ermittler untersuchen Schäden an Reifen und Fahrwerk.
Nach einer ungeplanten Rückkehr eines Flugzeugs von Vietnam Airlines zum Flughafen München laufen die Untersuchungen zur Ursache des Vorfalls. An der Maschine wurden nach Angaben des Flughafens Schäden an Reifen und Fahrwerk festgestellt.
Der Vorfall ereignete sich am Samstagnachmittag. Nach Angaben eines Flughafensprechers dauerte das Abheben der Maschine von der südlichen Start- und Landebahn ungewöhnlich lange. Kurz darauf drehte das Flugzeug um und landete auf der nördlichen Bahn wieder in München.
Die Ursache für die Rückkehr war zunächst unklar. Zur Untersuchung des Vorfalls wurde ein Vertreter der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung hinzugezogen. Weitere Erkenntnisse lagen zunächst nicht vor.
Nach der Landung stellte sich heraus, dass das Flugzeug nicht mehr manövrierfähig war. Die Maschine wurde zunächst stabilisiert und anschließend in einen Hangar geschleppt.
Zudem mussten Reifenteile auf dem Flughafengelände eingesammelt und Schäden an der Start- und Landebahn beseitigt werden. Die Arbeiten dauerten laut Flughafen bis in die Nacht an.
Die nördliche Bahn war zeitweise durch das Flugzeug blockiert. Starts und Landungen wurden deshalb vorübergehend auf die andere Start- und Landebahn verlegt.
Die Passagiere an Bord blieben unverletzt. Nach der Landung wurden sie mit Bussen vom Flugzeug zum Flughafengebäude gebracht.
Der Vorfall zeigt zugleich, welche Auswirkungen technische Probleme an einem einzelnen Flugzeug auf den laufenden Flughafenbetrieb haben können. Während der Sperrung einer Bahn mussten die Abläufe auf dem Flughafen angepasst werden, um Starts und Landungen weiterhin durchführen zu können.
Am Sonntagmorgen konnte der reguläre Flugbetrieb nach Angaben des Flughafens wieder aufgenommen werden.

Erhalten Sie aktuelle Infos zu Flugreisen und Geschäftsflügen – aktuell, praxisnah und relevant.