Rohölpreise und saisonale Effekte treiben die Kosten. Für Mietwagenreisende wird Tanken vor allem an der Westküste teurer.
Die Benzinpreise in den USA sind zuletzt wieder gestiegen. Gründe sind unter anderem höhere Rohölpreise, Raffineriewartungen, die Umstellung auf Sommerbenzin und eine steigende Nachfrage. Das zeigen Daten von AAA und GasBuddy.
Für deutsche Geschäftsreisende mit Mietwagen bleiben die Preise dennoch vergleichsweise niedrig. Selbst in teureren US-Bundesstaaten liegen die Literpreise meist deutlich unter dem Niveau in Deutschland.
Besonders teuer ist Benzin an der Westküste. Im Bundesstaat Washington zahlten Autofahrer laut AAA am 11. April 2024 im Schnitt 4,66 US-Dollar pro Gallone Normalbenzin. Umgerechnet entspricht das rund 1,15 Euro pro Liter. Damit lag Washington hinter Kalifornien und Hawaii auf Platz drei der teuersten Benzinmärkte in den USA.
In der Region Seattle lag der Durchschnittspreis bei 4,81 US-Dollar pro Gallone, also etwa 1,19 Euro pro Liter. Noch teurer war Benzin im Wahkiakum County mit durchschnittlich 4,97 US-Dollar pro Gallone. Auch Pacific County, King County und Snohomish County lagen über dem Durchschnitt des Bundesstaates.
Der landesweite Durchschnittspreis lag laut AAA am selben Tag bei 3,63 US-Dollar pro Gallone Normalbenzin. Das entspricht rund 0,89 Euro pro Liter. Gegenüber dem Vormonat bedeutete das ein Plus von 23 Cent pro Gallone.
Am günstigsten tankten Autofahrer in Colorado. Dort kostete eine Gallone Normalbenzin im Schnitt 3,08 US-Dollar. Umgerechnet entspricht das rund 0,76 Euro pro Liter. Diesel spielt im US-Pkw-Markt dagegen kaum eine Rolle, da Diesel-Pkw dort nur selten verbreitet sind.
Neben der saisonal steigenden Nachfrage wirken sich auch internationale Entwicklungen auf die Kraftstoffpreise aus. GasBuddy verweist unter anderem auf Produktionskürzungen der OPEC und sinkende weltweite Ölvorräte. Auch geopolitische Spannungen können die Preise zusätzlich beeinflussen.
Für die Westküste rechneten Marktbeobachter mit weiter steigenden Preisen. Auch in den mittelatlantischen und nordöstlichen Bundesstaaten könnten Tankstellenpreise zeitverzögert nachziehen.
AAA empfiehlt Autofahrern mehrere Maßnahmen, um den Verbrauch zu senken:
Auch der Tempomat kann helfen, die Geschwindigkeit konstant zu halten. Auf rutschigen Straßen sollte er aus Sicherheitsgründen jedoch nicht genutzt werden. (iz)

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