Wer im Ausland zu schnell fährt oder falsch parkt, zahlt oft mehr als in Deutschland. Vor allem bei Tempo und Alkohol drohen hohe Strafen.
In vielen europäischen Ländern fallen Bußgelder deutlich höher aus als in Deutschland. Das gilt für private Fahrten ebenso wie für Dienst- und Mietwagen. Darauf weist das Vergleichsportal billiger-mietwagen.de hin, das Bußgeldkataloge von 15 beliebten Auto- und Mietwagenländern ausgewertet hat.
Vor allem in beliebten Reiseländern wie Italien und Frankreich werden Geschwindigkeitsüberschreitungen konsequent und teils sehr hoch sanktioniert. In Italien kann eine Überschreitung von mehr als 60 km/h mit bis zu 3.287 Euro geahndet werden. In Frankreich werden bei mehr als 50 km/h zu viel bis zu 1.500 Euro fällig.
Zum Vergleich: In Deutschland liegt das maximale Bußgeld für Pkw-Fahrer bei innerörtlichen Überschreitungen von mehr als 70 km/h bei 800 Euro. Die Unterschiede zeigen, dass insbesondere bei Auslandsfahrten ein erhöhtes Kostenrisiko besteht.
Besonders kostspielig wird es bei Alkohol- oder Drogenfahrten. In Frankreich sind Bußgelder von bis zu 9.000 Euro möglich. Auch Parkverstöße werden teils strenger geahndet als in Deutschland. So können in Spanien für falsch abgestellte Fahrzeuge Beträge von bis zu 200 Euro verlangt werden.
Für Unternehmen und Mobilitätsverantwortliche gilt daher: Wer Beschäftigte mit Fahrzeugen ins Ausland schickt oder Mietwagen nutzt, sollte vorab länderspezifische Regeln kennen. Dazu zählen insbesondere Promillegrenzen, Tempolimits und Parkvorschriften. Grundsätzlich lässt sich das Risiko vermeiden, wenn Fahrende die jeweiligen Verkehrsregeln konsequent einhalten und auf Alkohol oder Drogen am Steuer verzichten. (SP-X/lb)

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