60 Prozent aller mehrtägigen Privat- und Geschäftsreisen wurden 2025 mit dem Auto unternommen. Geschäftsreisen legten deutlich zu.
Im Jahr 2025 wurden in Deutschland rund 274 Millionen mehrtägige Privat- und Geschäftsreisen mit mindestens einer Übernachtung im In- oder Ausland unternommen. Das waren 1,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, bleibt dabei das Auto das mit Abstand wichtigste Verkehrsmittel.
Der Pkw kam 2025 auf einen Anteil von 60 Prozent an allen mehrtägigen Privat- und Geschäftsreisen. Damit lag das Auto deutlich vor den anderen Verkehrsmitteln.
Die Bahn erreichte einen Anteil von 19 Prozent. Auf das Flugzeug entfielen 15 Prozent der Reisen. Reisebusse kamen auf knapp 3 Prozent.
Damit blieb das Auto bei Reisen mit mindestens einer Übernachtung im In- oder Ausland das am häufigsten genutzte Verkehrsmittel.
Während die Gesamtzahl der Reisen leicht zurückging, nahm die Zahl der Geschäftsreisen deutlich zu. Gegenüber 2024 stieg sie um knapp 11 Prozent auf 41 Millionen Reisen.
Damit lag das Volumen der Geschäftsreisen nur noch 0,2 Prozent unter dem Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019.
Anders entwickelte sich die Zahl der Privatreisen. Sie sank gegenüber dem Vorjahr um 3 Prozent auf rund 233 Millionen Reisen.
Die Zahl der Inlandsreisen stieg im Jahr 2025 um 4 Prozent auf 169 Millionen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts wurde damit ein Rekordwert erreicht.
Gleichzeitig ging die Zahl der Auslandsreisen zurück. Sie sank gegenüber 2024 um 8 Prozent auf 105 Millionen Reisen.
Zusammen ergaben sich daraus rund 274 Millionen mehrtägige Privat- und Geschäftsreisen von Reisenden aus Deutschland im Jahr 2025. (SP-X /ds)

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